Der Start

Bei Segelflugzeugen gibt es verschiedene Startarten. Die bekanntesten sind der Windenstart und der Flugzeugschlepp (auch "F-Schlepp"). Des weiteren gibt es noch den Eigenstart, den Gummiseilstart und den Autoschlepp.

Windenstart

Beim Windenstart wird das Segelflugzeug an einem stabilen Seil durch eine Seilwinde gezogen. Das Seil wird normalerweise automatisch ausgeklinkt.
Schleppstrecke: 800m - 3000m
Ausklinkhöhe: 300m - 1300m

Flugzeugschlepp

Beim Flugzeugschlepp wird das Segelflugzeug von einem motorisierten Leichtflugzeug in die Luft gebracht. Das Segelflugzeug wird mit einem Seil am "Schleppflugzeug" befestigt. Dieses Seil wird an der Bugkupplung eingehakt.
Ausklinkhöhe: 500m - 1500m

Eigenstart

Sogenannte Motorsegler haben einen eigenen Motor mit dem Sie starten können. Diese nennt man dann Eigenstarter und sind nicht zu verwechseln mit den Modellen mit kleinerem Motor, den Flautenschiebern. Die Kraft dieses Motors reicht nicht um selbst zu starten, jedoch um bei wenig Aufwind einen geeigneten Landeplatz zu finden.

Autoschlepp

Bei einem Autoschlepp wird das Flugzeug mit Hilfe eines Autos oder LKWs gezogen. Dies kann auch mit Hilfe einer Winde in die entgegengesetzte Richtung passieren.
Ausklinkhöhe: gering

Gummiseilstart

Der Gummiseilschlepp war die erste Methode um Segelflugzeuge in die Luft zu bekommen. Das Verfahren funktioniert nur an einem Hang. Hierbei wird das Segelflugzeug mit einem Gummizug "geschleudert". Das Gummi wird vorne und hinten am Segelflugzeug beschäftigt. Anschließend wird das Flugzeug nach hinten gezogen und bei entsprechendem Kommando losgelassen. Diese Technik funktioniert nur bei sehr leichten bzw. alten Modellen, die entsprechend dafür ausgelegt sind.